Knochendichtemessgerät

Das Knochendichtemessgerät wird vorwiegend zur Früherkennung und Diagnose von Osteoporose (Knochenschwund) eingesetzt. Etwa 7 Millionen Menschen sind deutschlandweit von der Krankheit betroffen. Mithilfe des modernen Knochendichtemessgeräts lassen sich selbst kleinste Veränderungen an den Knochen erkennen. Wird eine Osteoporose frühzeitig erkannt, lässt sie sich gut mit einer individuellen Therapie behandeln.

Verfügbar an diesen Standorten


Das Knochendichtemessgerät ermöglicht die Früherkennung von Osteoporose, indem es die Knochendichte in verschiedenen Bereichen des Skeletts analysiert. In der Regel wird die Knochendichte an der Lendenwirbelsäule und dem Schenkelhals analysiert.

Schweregrad einer Osteoporose bestimmen

Sollten bereits Knochenfrakturen vorhanden sein, kann das Knochendichtemessgerät die Diagnose bestätigen und den Schweregrad der Osteoporose exakt bestimmen:

Schweregrad 0: Osteopenie
Mineralgehalt der Knochen ist vermindert (T-Wert 1,0–2,5)
Keine Knochenfrakturen vorhanden

Schweregrad 1: Osteoporose
Mineralgehalt der Knochen ist deutlich geringer (T-Wert < 2,5)
Keine Knochenfrakturen vorhanden

Schweregrad 2: manifeste Osteoporose
Mineralgehalt der Knochen ist deutlich geringer (T-Wert < 2,5)
Bis zu 3 Wirbelkörperbrüche vorhanden

Schweregrad 3: fortgeschrittene Osteoporose
Mineralgehalt der Knochen ist deutlich geringer (T-Wert < 2,5)
Mehr als 3 Wirbelkörperbrüche sowie weitere Knochenbrüche vorhanden

Je nach Schweregrad der Osteoporose lässt sich eine individuelle Behandlungsstrategie festlegen.

Wie funktioniert das Knochendichtemessgerät?

Die Knochendichtemessgeräte verwenden einen Punktstrahler für verzerrungsfreie Scans und einen SmartScan für ein dosissparendes Abtasten des Körpers. Dank dieser modernen Technologie können Übersichtsaufnahmen der Wirbelsäule innerhalb weniger Sekunden erfolgen, wobei die Strahlenbelastung deutlich unterhalb einer konventionellen Wirbelsäulenaufnahme liegt. Dabei erreichen die Knochendichtemessgeräte eine hohe Präzision, was zur Erkennung kleinster Veränderungen der Knochendichte von entscheidender Bedeutung ist.

Die einzelnen Aufnahmen werden auf dem Computer ausgewertet. Der „T-Score“ gibt an, wie hoch der Mineralgehalt der Knochen ist. Der individuelle T-Wert der Patienten wird mit den Durchschnittswerten aus der gleichen Altersgruppe verglichen.

Die Knochendichtemessung dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten.

Stand der Technik im MVZ

In unseren radiologischen Praxen setzen wir auf modernste und innovative Geräte, die hohe Untersuchungsqualität und maximalen Patientenkomfort miteinander verbinden. Unsere Geräte zur Messung der Knochendichte basieren auf der DXA-Technologie. Sie ist der Goldstandard in der Knochendichtemessung.

Das Dual-Röntgen-Absorptiometrie-Verfahren (DXA) setzt gleichzeitig zwei energetisch leicht unterschiedliche Röntgenquellen an. Damit können zuverlässige und strahlenarme Messungen der Knochendichte durchgeführt werden.

Knochendichtemessgerät: das Wichtigste im Überblick

  • Knochendichtemessgerät ermittelt T-Score, der den Mineralgehalt der Knochen angibt
  • Ermittelt die Knochendichte in verschiedenen Bereichen des Skeletts
  • Ermittelt den Schweregrad einer Osteoporose
  • Untersuchung dauert ca. 15–30 Minuten
  • Unsere Geräte basieren auf der DXA-Technologie

Sie wünschen weitere Informationen zur Messung der Knochendichte? Kontaktieren Sie uns gerne.

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