Ultraschallgeräte

Die Ultraschall-Untersuchung (auch „Sonographie“ oder „Echographie“ genannt) ist ein etabliertes bildgebendes Verfahren und wird als „Stethoskop des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet. Ultraschallgeräte arbeiten mithilfe von Schallwellen; daher ist die Untersuchung vollkommen risiko- und nebenwirkungsfrei. Wir verfügen im MVZ über viele verschiedene Geräte – alle auf dem technisch neuesten Stand und mit maximaler Bildqualität.


Verfügbar an diesen Standorten


Eine Sonografie gilt als völlig ungefährlich, da sie als zweites bildgebendes Verfahren neben der MRT ohne Strahlung auskommt. Dadurch ist die Sonografie auch in der Schwangerschaft ein beliebtes Untersuchungsverfahren.

Je nach Fragestellung dauert eine Ultraschall-Untersuchung zwischen 4 und 20 Minuten. Dabei arbeiten die Ultraschallgeräte mit hochfrequentierten Schallwellen mit Frequenzen zwischen 1 und 12 MHz. Die Schallwellen, die das Ultraschallgerät absendet, sind nicht hörbar.

Eine Herausforderung bei der Ultraschall-Untersuchung ist die Dokumentation des Bildmaterials. Aus der Untersuchung lassen sich einzelne Bilder speichern, jedoch ist die Qualität des Bildmaterials immer von der Erfahrung des behandelnden Arztes abhängig.

Wie funktioniert ein Ultraschallgerät?

Auf den sogenannten Schallkopf (Applikator) wird zunächst ein spezielles Gel aufgetragen, das in der Regel auf Wasserbasis hergestellt wird. Ohne dieses Gel würden die Schallwellen durch die Luft zwischen Schallkopf und Haut reflektieren und nicht in den Körper eindringen.

Als einziges bildgebendes Untersuchungsverfahren wird die Sonografie sozusagen „live“ durchgeführt; der untersuchende Arzt verfolgt während der Untersuchung die Livebilder am Monitor des Geräts. Indem der Arzt den Schallkopf unterschiedlich winkelt und unterschiedlich stark auf die Haut drückt, kann er die einzelnen Organe auf dem Monitor sichtbar machen und untersuchen.

Der Schallkopf sendet Ultraschallimpulse aus und empfängt sie auch wieder. Treffen die ausgesandten Schallimpulse auf ein Organ, durchdringt ein Teil davon das Gewebe. Ein Teil wird aufgenommen, ein Teil zurückgeschickt. Aus der Stärke dieser unterschiedlichen Signale und der Zeit, die sie brauchen, um zum Schallkopf zurückzukehren, wird dann ein Bild, das Ultraschallbild (Sonogramm), berechnet und live am Bildschirm angezeigt.

Die Qualität der Untersuchungsergebnisse ist bei der Sonographie stark vom untersuchenden Arzt und seiner Erfahrung abhängig. Je nachdem, mit wie viel Druck der Schallkopf auf die Haut gedrückt wird, kann das Bild stark verändert werden. Somit ist für die Ultraschalluntersuchung viel Übung notwendig.

Einsatzgebiete für Sonografiegeräte

Das Verfahren lässt sich in kurzer Zeit durchführen und ist vollkommen belastungs- und nebenwirkungsfrei. Damit eignet sich die Ultraschall-Untersuchung als schnelles Diagnoseverfahren. Die Ultraschalluntersuchung arbeitet als einziges bildgebendes Verfahren mithilfe von Schallwellen. Diese Technik funktioniert überall da gut, wo viele Weichteile und keine Knochen vorhanden sind.

Demnach wird das Ultraschallgerät gerne zur Untersuchung des Herzens, des Bauchraums (Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz) oder der Schilddrüse eingesetzt. So können im Rahmen der Krebsdiagnostik zum Beispiel Metastasen oder auch Zysten entdeckt werden.

Verwendet man einen speziellen Schallkopf, kann auch die (weibliche) Brust mit einem Ultraschallgerät untersucht werden (Mammasonographie). Sollte jedoch der Verdacht auf Brustkrebs bestehen, gewährleistet die Röntgenmammografie bessere und präzisere Untersuchungsergebnisse.

Um Gefäße zu untersuchen und genaue Informationen über Stärke und Geschwindigkeit der Durchblutung zu bekommen, arbeiten wir mit speziellen Dopplersonografiegeräten.

Stand der Technik im MVZ

Wir nutzen in unseren radiologischen und nuklearmedizinischen Praxen Ultraschallgeräte der neuesten Generationen. Wir verwenden hochmoderne Sonografiegeräte, teilweise mit Doppler- und Duplex-Funktion, die in kurzer Zeit detaillierte Informationen für die Diagnose übermitteln.

Unser 3D-Ultraschallgerät für spezielle Brustuntersuchungen bieten wir unseren Patienten zurzeit am Standort DO-Hörde an. Dieses Gerät bietet uns über die normalen Funktionen hinaus eine dreidimensionale, räumliche Darstellung der Organe und damit noch genauere Untersuchungsergebnisse.

Ultraschallgeräte: das Wichtigste im Überblick

  • Ultraschallgeräte arbeiten mit hochfrequentierten Schallwellen (1-12 MHz)
  • Ultraschall gilt als risiko- und belastungsfrei
  • Ermöglicht effiziente Untersuchung in kurzer Zeit
  • Spezielle Doppler-Sonografie untersucht die Durchblutung in Gefäßen
  • Einsatzgebiete: Herz, Leber, Milz, Brust, Weichteile, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse
  • Hochmodernes 3D-Ultraschallgerät in Dortmund-Hörde verfügbar

Haben Sie noch Fragen zu unseren Sonografiegeräten? Dann kontaktieren Sie uns gerne.

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