Lungenscreening

Die Lungenkrebs-Früherkennung ist besonders für aktive und passive Raucher relevant. Das Lungenscreening, auch „Raucher-Check“ genannt, untersucht die Lunge auf minimale Tumore. Mithilfe dieser Früherkennungsuntersuchung können wir Lungentumore im Frühstadium erkennen und einer frühzeitigen, effektiven Behandlung zuführen.

Raucher-Check: Früherkennung mittels Computertomographie (CT) erhöht Heilungschancen

Je früher eine Lungenerkrankung erkannt wird, desto früher kann eine Therapie eingeleitet werden. Und je früher eine Erkrankung behandelt wird, desto besser stehen die Chancen auf Genesung. Auch bei dem sogenannten Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) gilt: Je früher der Tumor in der Lunge festgestellt werden kann, umso höher sind die Heilungschancen. Sollten Sie unter anhaltenden Beschwerden wie chronischem Husten (auch „Raucherhusten“ genannt) leiden, ist eine Untersuchung meist schon überfällig.

Es besteht die Möglichkeit, durch ein sogenanntes Niedrigdosis-Computertomogramm eine Darstellung kleinster Lungenveränderungen vorzunehmen. Ziel des Lungenscreenings ist es, sehr kleine Tumore festzustellen, die den Patienten in seinem Befinden noch überhaupt nicht beeinträchtigen und deshalb meist unerkannt bleiben.

Medizinische Indikation notwendig

Dennoch darf die Untersuchung, weil sie mit Röntgenstrahlung arbeitet, erst dann durchgeführt werden, wenn bereits eine entsprechende Indikation vorliegt. Es muss durch andere Untersuchungen bereits ein Verdacht auf eine Lungenerkrankung bestehen, der ärztlich bescheinigt wird.

Bei der Bronchoskopie, der Untersuchung der Lunge, werden die Bronchien mit einem Hochleistungs-CT untersucht. Dabei wird Ihre Lunge in mehreren Schichten untersucht, die eine überlagerungsfreie 3D-Darstellung der Lunge ermöglicht. So können bei dieser Untersuchungsmethode bereits kleinste Veränderungen diagnostiziert werden. Anhand des aussagekräftigen Bilds können wir ein individuelles Behandlungskonzept planen.

Ablauf der Lungen-CT-Untersuchung

Das Lungenscreening läuft in folgenden Schritten ab:

  1. Vorbereitung
    Die Vorsorgeuntersuchung benötigt keine besondere Vorbereitung. Für das Lungenscreening ist kein Kontrastmittel notwendig.

  2. Lungenscreening mit Hochleistungs-CT
    Die Untersuchung im CT-Gerät selbst dauert nur ein paar Minuten und ist komplett schmerzfrei.

  3. Auswertung des Bildmaterials
    Ein Radiologe wertet die Bilder der Lunge aus. Zusätzlich sucht eine spezielle Software nach Tumorherden oder anderen Auffälligkeiten.

  4. Nachbesprechung des Screenings
    Im letzten Schritt wird mit dem überweisenden Arzt das Untersuchungsergebnis besprochen. Falls notwendig, wird in diesem Zuge ein individueller Therapieplan erstellt.

Raucher-Check im MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner

Das Lungenscreening dient der Früherkennung von Lungentumoren. Gerade gegenüber einer Röntgenuntersuchung bietet das Lungen-CT mit unseren modernen Hochleistungs-Computertomografen unseren Patienten eine überlagerungsfreie Bildgebung und trägt somit zu einer eindeutigen Diagnostik bei.

Lungenkrebs-Früherkennung: Kostenübernahme

Das Lungenscreening darf seit Ende 2018 nur noch bei konkreter Indikation, also bei bestehendem Verdacht auf eine Lungenerkrankung, durchgeführt werden. In diesem Fall erstatten sowohl die privaten als auch die gesetzlichen Krankenversicherungen die Untersuchung in aller Regel.

Lungenscreening: das Wichtigste im Überblick

  • Lungenscreening (Raucher-Check) dient zur Lungenkrebs-Früherkennung
  • Untersuchung geht schnell und schmerzfrei
  • Kein Kontrastmittel notwendig
  • Einsatzgebiete: Tumordiagnose, Früherkennung von Metastasen, Untersuchung langwieriger Lungenentzündungen oder zur Vorbereitung von Operationen bei Tumoren im Brustkorb
  • Untersuchung ist besonders relevant für Raucher, aber auch für Personen mit beruflich oder durch andere Umwelteinflüsse bedingtem Lungenkrebsrisiko
  • Strahlenbelastung: niedrig (kaum höher als bei einer gewöhnlichen Röntgenuntersuchung)
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