Die Strahlentherapie fasst verschiedene Behandlungsverfahren zusammen, die auf dem therapeutischen Einsatz von ionisierender Strahlung beruhen. Eine Strahlentherapie wird zur Behandlung von Tumoren und degenerativen Erkrankungen eingesetzt. In unseren Praxen für Strahlentherapie in Dortmund, Lünen und Recklinghausen setzen wir auf hochentwickelte Verfahren, ein breites Angebot an modernen Geräten und eine persönliche Beratung, in der Sie und Ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

Was genau ist eine Strahlentherapie?

Mit einer Strahlentherapie können vor allem Tumorerkrankungen, aber auch gutartige Erkrankungen wie Arthrose erfolgreich behandelt werden. Besonders verbreitet und effektiv ist die Strahlentherapie in der Behandlung von verschiedenen Krebserkrankungen. So konzentriert sich die Strahlentherapie zum einen auf die Zerstörung von Tumorzellen, zielt zum anderen aber auch auf die Linderung von Schmerzen ab.

Wir führen die Bestrahlungen mit modernen Geräten durch, mit denen wir besonders präzise arbeiten können. So können wir gewährleisten, dass das gesunde Gewebe bestmöglich geschont wird.

Einsatz der Strahlentherapie

Oftmals wird die Strahlentherapie als alleinige Behandlungsform eingesetzt. Sie kann aber auch in Kombination mit anderen Verfahren (Chemotherapie, OP) zum Einsatz kommen. In Form einer Nachbestrahlung wird die Strahlentherapie zum Beispiel benötigt, um nach erfolgter Operation eines bösartigen Tumors sicherzustellen, dass keine Restzellen mehr im Körper sind, die zu einer erneuten Erkrankung führen könnten.

Primäres Einsatzgebiet der Strahlentherapie ist nach wie vor die Tumorbehandlung. Oft durch Bestrahlung therapierte Erkrankungen sind etwa

  • Kopf- und Halstumore
  • Hirntumore
  • Lungentumore
  • Tumore des Magen- und Darmtraktes
  • Tumore der Brust und gynäkologische Tumore
  • Prostatatumore
  • Hauttumore
  • Metastasen
  • Sarkome
  • bösartige Lymphdrüsenerkrankungen

Neben der Krebstherapie wird die Strahlentherapie aber auch für die Behandlung von gutartigen (degenerativen) Erkrankungen eingesetzt. Die sogenannte Röntgenreizbestrahlung ist besonders geeignet zur Behandlung von

  • entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen
  • überschüssiger Narbenbildung
  • Schleimbeutelentzündungen (Bursitis)
  • Bindegewebswucherungen / -verhärtungen (Morbus Dupuytren)
  • Endokriner Orbitopathie (Autoimmunerkrankung des Auges)
  • Tennisarm
  • Arthrosen an den Gelenken (Hüfte, Schulter, Knie etc.)
  • Fersensporn

Die Erfolgsquote ist relativ hoch und liegt bei 70 bis 85 %. Allerdings ist die Besserung oft nicht sofort spürbar, sondern setzt erst mit einer Verzögerung von zum Teil mehrerer Wochen ein. Die Behandlung ist für den Patienten praktisch ohne Nebenwirkung, die Strahlenbelastung durch die geringe Dosis sehr gering. Auch das Risiko für Spätschäden kann dank moderner Therapiemethoden sehr gering gehalten werden.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Für eine erfolgreiche Strahlentherapie arbeiten in der Regel verschiedene medizinische Fachdisziplinen zusammen. Sie kooperieren beispielsweise im Rahmen einer Tumorkonferenz. Hier tauschen sich Strahlentherapeuten, Onkologen, Urologen, Gynäkologen, Pneumologen und Schmerztherapeuten aus und erstellen den individuell bestmöglichen Behandlungsplan für den Patienten.

Es gibt durchaus Tumore, bei denen die Bestrahlung allein ausreichend ist. Es gibt aber auch Krebsformen wie beispielsweise Brustkrebs, bei denen die Strahlentherapie mit weiteren Behandlungen kombiniert werden muss.

Strahlentherapie: Kostenübernahme durch die Krankenkassen

Die Kostenübernahme hängt in der Regel immer von der medizinischen Indikation ab. Liegt eine entsprechende Indikation vor, können Sie einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Auf Wunsch unterstützen wir Sie bei der Ausstellung des Antrags. Im Zweifelsfall sollten Sie sich direkt bei Ihrer Krankenkasse nach der Kostenübernahme erkundigen.

Leistungsspektrum der Strahlentherapie

Aktuelles aus der Strahlentherapie

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