15. Dez 2025
Das MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner hat in der Praxis am Dortmunder Phoenixsee eines der modernsten bildgebenden Systeme in Betrieb genommen. Zukünftig ermöglicht ein Hightech-PET-MRT nuklearmedizinische Diagnostik auf höchstem Niveau. Die Untersuchungen sind besonders präzise, umfassend und schonend für die Patienten.
Das PET-MRT ist nicht nur beeindruckend groß, sondern auch medizinisch eine Besonderheit. So vereint es zwei Schlüsseltechnologien der modernen Bildgebung in einer Untersuchung: Mit der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) können funktionale Stoffwechselvorgänge im Körper dargestellt werden – etwa in Tumoren oder im Gehirn. Gleichzeitig liefert die hochauflösende Magnetresonanztomographie (MRT) detaillierte und exakte Bilder von Weichteilgewebe, wie Organen, Muskeln oder Gehirn. „Diese Kombination erlaubt es, krankhafte Prozesse nicht nur zu erkennen, sondern sie auch in ihrem Verhalten besser zu verstehen“, erklärt die Fachärztin und Standortleiterin Dr. Sonja Liebeskind. „Das Verfahren eignet sich besonders bei komplexen Diagnosen, bei denen eine hohe Bildauflösung und funktionelle Information gefragt sind.“ Das sei zum Beispiel in der Onkologie oder Neurologie besonders wertvoll.
Im Vergleich zum etwas häufiger eingesetzten PET-CT bietet der PET-MRT eine noch bessere Darstellung der Weichteile und das ohne zusätzliche Strahlenbelastung durch die CT. Gerade bei jüngeren Patienten oder häufigen Verlaufskontrollen ist die geringere Strahlenexposition ein erheblicher Vorteil.
„Mit dem neuen PET-MRT schlagen wir ein neues Kapital in der Bildgebung auf“, so die Fachärztin und Standortleiterin Dr. Sonja Liebeskind. „Unser PET-MRT ist das erste seiner Art in einer ambulanten Einrichtung in der Umgebung. Bislang sind solche Geräte nur in großen Universitätskliniken zu finden. Im Sinne unserer Patienten und zuweisenden Kollegen setzen wir damit einen neuen Standard in der nuklearmedizinischen Diagnostik der Region.“ Zukünftig kommen am Dortmunder Phoenixsee sowohl PET-MRT als auch PET-CT zum Einsatz. Welche Untersuchungsmethode Anwendung findet, wird laut Liebeskind je nach Indikation und Eignung des Patienten individuell besprochen.
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