Facharztausbildung im MVZ

Die Facharztausbildung findet heute zu einem großen Prozentsatz immer noch in den Kliniken statt. Grund dafür sind u. a. die hohen Anforderungen und Regularien, die durch die Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer festgelegt sind.

Die Facharztausbildung im ambulanten Bereich, in einer Arztpraxis oder einem Medizinischen Versorgungszentrum bietet jedoch viele Vorteile. Auch im MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner können Ärzte die komplette fünfjährige Ausbildung zum Facharzt für Radiologie, Facharzt für Nuklearmedizin oder Facharzt für Strahlentherapie absolvieren.

Vier der aktuell im MVZ tätigen Fachärzte haben diesen Schritt erfolgreich gewählt. Einer von ihnen ist Dr. Christian Bartling, Facharzt für Radiologie. Im Interview spricht er über seine Facharztausbildung und die Vorzüge daran, diese in einem MVZ zu absolvieren.

Dr. Christian Bartling ist Facharzt für Radiologie und derzeit Assistenzarzt für Nuklearmedizin

Herr Dr. Bartling, wir befinden uns hier gerade in Hörde in der Abteilung für Nuklearmedizin. Sie sind aber Facharzt für Radiologie. Ich denke nicht, dass Sie sich verlaufen haben…

Nein, das ist schon richtig so. Ich bin Facharzt für Radiologie und arbeite in dieser Funktion die halbe Woche am Standort Dortmund-Innenstadt. Die andere Hälfte der Woche bin ich als angehender Facharzt für Nuklearmedizin hier am Standort Hörde tätig.

Das heißt, Sie befinden sich gerade schon in Ihrer zweiten Facharztausbildung hier im MVZ?

Richtig. Das ist zwar nicht unbedingt üblich, aber Radiologie und Nuklearmedizin sind natürlich zwei Disziplinen, die sich sehr gut ergänzen und auch ein wenig überschneiden. Deshalb fällt die zweite Facharztausbildung dann auch etwas kürzer aus. Es war zuerst nicht ganz einfach, diese 50/50-Lösung bei der Ärztekammer durchzubekommen, aber da hat die Personalabteilung des MVZ wirklich ganze Arbeit geleistet, und jetzt funktioniert es super!

Wie kam es denn zu Ihrer Entscheidung, Medizin zu studieren und Arzt zu werden?

Da bin ich, ehrlich gesagt, familiär vorbelastet. Meine Eltern sind beide Zahnärzte, und nach ebenfalls einem Alibisemester Zahnmedizin durfte ich dann umschwenken und doch etwas Richtiges lernen.

Glück gehabt. Und wie kamen Sie dann später zur Radiologie?

Schwer zu sagen. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, ich wollte schon immer Radiologe werden. Das hat sich im Laufe des Studiums mehr oder weniger so ergeben. Als Medizinstudent nimmt man die Radiologie oft nur am Rande wahr. Dieser Fachbereich fällt im Studium meist etwas hinten runter, wird immer mal wieder, aber dafür nur am Rande thematisiert. Trotzdem hat die Radiologie irgendwie mein Interesse geweckt, und als ich sie dann als viertes Prüfungsfach im Examen zugeteilt bekam, war mein Schicksal gewissermaßen besiegelt.

Viele angehende Ärzte wählen ja heute immer noch den Weg der Facharztausbildung in der Klinik. Wie kamen Sie auf ein MVZ?

Es war eigentlich immer schon mein Ziel, in einer Praxis und nicht im Krankenhaus zu arbeiten. Zunächst mal lockt der ambulante Bereich der Medizin natürlich ganz einfach mit angenehmeren, eher geregelten Arbeitszeiten. Das sieht in der Klinik oft anders aus. Darüber hinaus – und das war mein Hauptgrund – bietet ein MVZ oft ein vor allem technisch breiteres Arbeitsspektrum. Als Radiologe ist man ja quasi der Techniker unter den Ärzten: Die bildgebende Diagnostik funktioniert nur mithilfe ausgereifter technischer Geräte. Und die werden beinahe von Jahr zu Jahr ausgereifter und leistungsfähiger. Hier von Beginn an am Puls der Zeit zu sein, war mir wichtig.

Und das ist im MVZ eher gegeben? Hat man nicht eher in der Klinik mehr unterschiedliche und auch speziellere Fälle?

Das schon. Gerade in großen Unikliniken ist natürlich das Portfolio an Patienten und unterschiedlichen Fällen viel größer und differenzierter. Allerdings sind das dann öfter auch so spezielle Fälle, dass man die im Laufe seiner Facharztausbildung vielleicht nur zwei- / dreimal, vielleicht sogar nur ein einziges Mal mitbekommt. Da ist der Lerneffekt aus meiner Sicht relativ gering. Hier im MVZ haben wir sicher weniger spezielle Fälle, dafür aber eine sehr viel höhere Fallzahl. Gerade als junger Arzt in der Ausbildung finde ich das sehr wichtig und sinnvoll. Hier hat man mehr Gelegenheit, sich auszuprobieren, zu üben, den Blick zu schärfen. Beim zehnten Knie-MRT weißt du, worauf es ankommt und worauf du achten musst. Hier wirst du meiner Meinung und Erfahrung nach schneller sicherer und professioneller als in der Klinik.

Wie kamen Sie bei Ihrer Stellensuche speziell auf das MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner?

Als gebürtiger Dortmunder wollte ich gerne nach dem Studium im Münsteraner Exil zurück in die Heimat. Am MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner hat mich dann ganz besonders gereizt, dass sich hier genau das wiederfindet, was ich gerade sagte: moderne Medizin mit modernster Technik. Herr Prof. Uhlenbrock selbst und auch alle verantwortlichen Fachärzte hier im MVZ legen großen Wert darauf, mit der Zeit zu gehen. Hier scheut sich niemand von Neuerungen – im Gegenteil: Wenn es beispielsweise ein neues MRT-Gerät auf dem Markt gibt, dann gehören wir in der Regel zu den Ersten, die sich dafür interessieren.

Dr. Christian Bartling in seinem Arztzimmer in Dortmund-Hörde

Was macht denn Ihrer Einschätzung nach insgesamt die Facharztausbildung hier im MVZ aus?

Zuerst eben, wie gesagt, die topmoderne Ausstattung. Das macht auch später als fertiger Facharzt noch richtig Spaß, damit zu arbeiten, und gerade wenn du noch jung und unerfahren bist, ist das natürlich toll, hier das Gefühl zu haben, sozusagen technisch ganz vorne mit dabei zu sein. Darüber hinaus rotiert man hier im Laufe der Ausbildung durch die verschiedenen Bereiche, lernt sehr viel kennen und hat eben die Chance, ganz viel auszuprobieren, sich heranzutasten und dann im Laufe der Zeit auch zunehmend Verantwortung zu übernehmen. Vom ganz klassischen Röntgen über CT, verschiedene Hochleistungs-MRT, Sonographie und Angiographie bis hin zur Mammographie und Tomosynthese wird hier alles abgedeckt, was du als Radiologe heute draufhaben musst.

Spezialisiert man sich dann im Verlauf der Ausbildung noch weiter auf einzelne Methoden?

Kann man zumindest, ja. Du musst natürlich im Rahmen der Facharztausbildung ein Mindestmaß in jedem Bereich absolvieren. Darüber hinaus war es zumindest bei mir aber so, dass ich etwa am dem dritten Jahr bereits in einzelnen Bereichen fast wie ein Facharzt eingesetzt wurde, bestimmte Untersuchungen eigenständig durchführen und mich dadurch auch gewissermaßen spezialisieren konnte. Insofern: Ja, individuelle Spezialisierungen entsprechend den eigenen Interessen und Neigungen sind nach Absprache hier im MVZ möglich. Da hatten die Fachärzte, die mich betreut haben, auch immer ein offenes Ohr für meine Fragen und Wünsche.

Was waren Ihre Präferenzen? Was machen Sie heute besonders oft und gerne?

Heute mache ich beinahe zu 99 % MRT. Diese radiologische Methode hat mich besonders fasziniert. Sie arbeitet präzise, du kannst quasi alles damit diagnostizieren, und hier im MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner haben wir einige hochmoderne Geräte der neuesten Generationen stehen. Mit denen macht es richtig Spaß zu arbeiten!


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