Digitale Mammographie

Die Mammographie ist ein Bildgebungsverfahren der Radiologie und wird zur Untersuchung der (weiblichen) Brust eingesetzt. Die Mammographie spielt eine zentrale Rolle in der Früherkennung von Brustkrebs. Im MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner stehen Ihnen hochentwickelte, moderne Geräte zur Verfügung, die hohen Komfort für die Patientinnen bei zugleich präzisen Untersuchungsergebnissen bieten.

Was ist eine digitale Mammographie?

Haben Sie Beschwerden in der Brust? Konnten Sie Knoten ertasten? In vielen Fällen handelt es sich um harmlose Veränderungen wie kleine Zysten. Allerdings erleidet jede neunte Frau in Deutschland im Laufe ihres Lebens eine Brustkrebserkrankung. Nach wie vor stirbt jede vierte Frau an den Folgen der Brustkrebserkrankung. Aus diesem Grund haben Untersuchungen der weiblichen Brust heute in Deutschland einen hohen Stellenwert.

Die Mammographie ist ein röntgengestütztes bildgebendes Verfahren zur Untersuchung der Brust. Sie ist ein wichtiges diagnostisches Mittel für die Diagnostik von Brustkrebs.

Vorbereitung und Durchführung der Mammographie

Vorbereitung der Mammographie

Eine besondere Vorbereitung der Untersuchung ist nicht notwendig.

Durchführung der Mammographie

Die Mammographie ist ein einfach durchzuführendes Verfahren. Sie kann als etwas unangenehm empfunden werden, da die Brust zwischen zwei Glasplatten für kurze Zeit komprimiert (zusammengepresst) wird. Die Kompression dauert jedoch jeweils nur wenige Sekunden. Nach Anfertigung der Aufnahme löst sich die Kompression automatisch.

Es werden pro Brust von jeder Seite zwei Aufnahmen angefertigt. Die Mitarbeiterinnen des MVZ versuchen, auf die Schmerzempfindlichkeit der Patientinnen größtmögliche Rücksicht zu nehmen und die Untersuchung so angenehm wie möglich durchzuführen.

Die gesamte Untersuchung dauert nur wenige Minuten.

Wann sollte eine Mammographie eingesetzt werden?

Für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren wird in Deutschland seit 2005 ein gesetzliches Früherkennungsprogramm, das Mammographie-Screening-Programm, angeboten. Daran nehmen alle Frauen freiwillig teil, die keine Beschwerden, Auffälligkeiten oder konkrete Befunde haben.

Wir empfehlen allen Frauen in dieser Altersgruppe die Teilnahme, da es sich um ein sehr gut organisiertes Programm mit höchsten Qualitätsstandards handelt.

Für Frauen mit Beschwerden oder einem unklaren Tastbefund sollte in jungen Jahren zunächst die Sonographie, bei älteren Frauen die Mammographie zur Anwendung kommen. Zusätzliche ergänzende Untersuchungen können im ärztlichen Gespräch abgeklärt werden. Eventuell wird zunächst eine Tomosynthese durchgeführt.

Risiken und Nebenwirkungen der Mammographie

Die Mammographie ist ein risikoarmes Verfahren. Da es auf der Verwendung von Röntgenstrahlen beruht, besteht eine gewisse Strahlenbelastung, die aber nicht höher ist als die natürliche jährliche Strahlenbelastung in Deutschland.

Mammografie: Kostenübernahme

Im Rahmen des Früherkennungsprogramms werden die Kosten für die Mammografie von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Mammografie ist ein bildgebendes Röntgenverfahren
  • Einsatzgebiet: Brustkrebsfrüherkennung
  • Untersuchungsdauer: wenige Minuten
  • Bundesweites Früherkennungsprogramm ist für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren bestimmt
  • Risiken und Nebenwirkungen: geringe Strahlenbelastung
  • Kostenübernahme: Kosten für das Früherkennungsprogramm werden von den Krankenkassen übernommen
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