PET/CT-Gerät

Das PET/CT ist ein Kombigerät aus einem Computertomografen und einem PET (Positronen-Emissions-Tomografen). Dieses Gerät ist Kernbestandteil der Tumordiagnostik und wird im MVZ Prof. Dr. Uhlenbrock und Partner auch zur Abklärung neurologischer und kardiologischer Fragestellungen eingesetzt.


Verfügbar an diesen Standorten


Die PET/CT-Untersuchung ist eine Kombination aus der nuklearmedizinischen Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und der radiologischen Computertomographie (CT) – vereint in einem Gerät. Die PET/CT ermöglicht die exakte Bestimmung von Position, Größe, Aktivität und Ausbreitung einer Tumorerkrankung.

Funktionsweise des PET/CT

Im Rahmen der PET wird eine schwach radioaktiv markierte und meist traubenzuckerähnliche Substanz (Tracer) injiziert. Die PET-Kamera erstellt im Anschluss ein Bild der Zuckerverteilung im Körper. Tumore haben in der Regel einen erhöhten Zuckerstoffwechsel und sind deshalb mit dieser Untersuchung deutlich zu erkennen. Auch Tumore mit einer Größe von wenigen Millimetern können mithilfe dieser Technik diagnostiziert werden.

Der Computertomograf hat die Aufgabe, anschließend die genaue Größe und Position des Tumors zu ermitteln. So werden in einer einzigen Untersuchung die Vorteile beider Geräte vereint und eine präzise Befundung gewährleistet.

Vorteile des Kombigerätes PET/CT

Seit über 15 Jahren wird die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) als nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren mit großem Erfolg eingesetzt. Die PET liefert meist allerdings nur Bilder, die den Tumor sichtbar machen, jedoch nicht zur exakten Größenbestimmung des Tumors geeignet sind. Um diesen Bedarf zu erfüllen, kommt an dieser Stelle der Computertomograph zum Einsatz.

Mithilfe von Röntgenstrahlen entwickelt der CT Schritt für Schritt präzise Untersuchungsbilder der gewünschten Körperregion. Somit lässt sich ein Tumor nicht nur diagnostizieren, sondern auch in einem einzigen Untersuchungsverfahren direkt lokalisieren und exakt bemessen. Dabei kann der CT bereits Körperschichten mit einer Breite von 0,5 mm auf minimale Gewebeveränderungen scannen – wobei die verwendete Strahlendosis mit weniger als einem Millisievert sehr gering für den Patienten ausfällt.

Die PET/CT untersucht die gewünschte Körperregion des Patienten mithilfe einer kombinierten Kamera in nur einem Untersuchungsverfahren. Somit bringt der Patient die gleiche körperliche Verfassung und Untersuchungsposition mit, sodass ein exaktes Endergebnis gewährleistet ist.

PET/CT: Einsatzgebiete

Wir verwenden im MVZ die PET/CT zur Abklärung verschiedener Fragestellungen:

Onkologie

Die PET/CT setzen wir besonders häufig in der Tumordiagnostik ein. Darüber hinaus können wir mithilfe der PET/CT den Verlauf der Therapie kontrollieren.

Neurologie

Die PET/CT wird auch in der Diagnostik von neurologischen Krankheitsbildern wie Demenz oder Multiple Sklerose eingesetzt.

Kardiologie

Auch in der Diagnostik von koronaren Herzerkrankungen überzeugt die PET/CT mit präzisen Untersuchungsergebnissen.

Stand der Technik im MVZ

Die PET/CT ist derzeit das modernste bildgebende Verfahren zur frühzeitigen Erkennung von Tumoren, koronaren und neurologischen Erkrankungen. Unser PET/CT-Gerät am Standort DO-Hörde gehört zu der neuesten Generation. Es überzeugt mit herausragender Bildqualität und hohem Patientenkomfort.

PET/CT: Wichtiges in der Übersicht

  • PET/CT ist ein Kombigerät aus Computertomograph und PET
  • Nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren
  • PET/CT ist derzeit das modernste bildgebende Verfahren in der Diagnostik
  • Kombiniertes Verfahren erspart dem Patienten eine zweite Untersuchung
  • Selbst kleinste Gewebsveränderungen lassen sich erkennen und exakt bemessen
  • Einsatzgebiete: Onkologie, Kardiologie und Neurologie

Benötigen Sie weitere Informationen zu unserem PET/CT? Kontaktieren Sie uns gerne.

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